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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Di, 30 Sep, 2008 19:39 
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Hej Klaus A,

es gehört zwar nicht direkt zum Thema, aber Du irrst Dich da - leider!!! Wir berauben die Menschen in den armen Ländern tatsächlich ihrer Lebensgrundlage.

Nur zwei Beispiele: Erinnert ihr Euch noch an Butterberge, Milchseen und Fleischberge in der EU? Nix mehr zu hören davon - warum? Weil die EU die Überproduktion in die Entwicklungsländer verkauft und zwar zu einem super billig Preis. Effekt: Wir sind das "Gelumpe" los und die Leute dort können billiger Einkaufen als die Bauern vor Ort produzieren können. Deshalb verhungern die Bauern. Unsere Bauern produzieren Mengen die wir nicht brauchen, die wir aber mit Steuergeldern subventionieren und dann schaden wir auch noch den Mini-Ökonomien in den Entwicklungsländern.

Oder Thema Saatgut: Man hat den armen Bauern ein prima Saatgut geschenkt - genmanipuliert von den zwei Saatgut- Monopolisten (z.B. Pioneer Hibred) - Effekt: Die Bauern freuten sich solange, bis sie feststellen mußten, daß sich aus den genmanipulierten Pflanzen kein Saatgut für das nächste Jahr gewinnen läßt, sondern dieses jetzt im zweiten Jahr für teures Geld gekauft werden muß.....natürlich bei Pioneer-Hibred. Wir essen dieses Zeugs übrigens gerne mit, ohne daß es gekennzeichnet werden muß z.B. wenn es als Futtermittel verwendet wurde und wir dann das Fleisch, Eier, Milch, Käse von diesen Tieren bekommen- Soja ist da sowas.

Ich empfehl Dir mal das Buch "We feed the world" (nur der Titel ist in englisch).

Aber wie gesagt, das hat nur indirekt mit dem Thema zu tun......

Tom :YY:


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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Di, 30 Sep, 2008 20:28 
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"Integrieren wollen"

Tja das ist eben so ne Sache.
Ein Kollege von mir kommt aus Brunai. Und hat einen Namen, den man wahrlich nur schwer aussprechen kann.
Ansonsten ist er hochgebildet, hat ein festes Einkommen und ist definitiv nicht auffällig.
Sein Deutsch ist wahrscheinlich sogar besser als das mancher Jugendlicher Deutscher (zumindest im Geschriebenen).

Tja, was er auf deutschen Behörden erlebt hat oder bei der Wohnungssuche...
Ein Vermieter hat ganz offen gemeint, dass er doch eh nur ne Moschee für seinen Harem bauen wolle...
Es ist immer leicht gesagt, dass "die anderen" sich nicht integrieren wollen...vor allem wenn man sie nicht lässt.

Soziale Brennpunkte ergeben sich z.B. aus engsten Wohnraumsituationen. Unabhängig von der Nationalität. Es gibt in jeder größeren deutschen Stadt (d.h. >20.000 EW) idR mindestens eine oder mehrere "Sozialviertel". Auch in rein deutsch besiedelten solcher Viertel ist die Kriminalitätsrate meist höher als im Rest des zugehörigen Kaffs. Richtig derbe werden ganze Wohnblöcke oder Stadtteile die so organisiert sind. Auch hier ist die Neigung zu Gewalt etc. nicht nach Nationalitäten getrennt.

Segregation schafft Ausgrenzung...und genau die ist in der Regel der Beginn der Probleme...

Lesestoff gibt es z.B. bei der EU KLICK

Aber ach ja...die EU ist ja auch die Saat des Teufels...

Und zum Thema Religion. Es ist schon interessant. Auf der einen Seite sind Kriminelle in Schweden per se Moslems. Da wird über die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft pauschalisiert. Dreht man den Spieß aber um, dann geht das ja gar nicht und hat natürlich rein gar nix mit Religion zu tun...

Man muss auch bei so einer Diskussion die Grundlegenden Dinge wie Aggregation, Zuzug, Integration etc. aufsplitten und nicht - wie hier gerne gemacht - alles quer Beet über einen Kamm scheren.

Und noch ne Frage am Ende: wie viele von den Neuschweden, die z.B. aus Deutschland zugewandert sind, sind 100% integriert?
Habt ihr eure "alte" Kultur in Deutschland zurück gelassen und lebt zu 100% die schwedische?
Oder vermengt sich da evtl. doch so manches im Alltag?
Also eine ganz gelunge Integration ist das dann aber auch nicht, oder? :wink:

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Zuletzt geändert von Herr Jeh am Mi, 01 Okt, 2008 16:22, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Di, 30 Sep, 2008 20:58 
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noch´n Gedanke...

was mich zB stört / ~e. Als es riesigen Ärger an einem Tunnelbanaausgang gab und dieser sogar von SL geschlossen wurde, da die Sicherheit fuer die anderen Fahrgäste nicht mehr gewehrleistet werden konnte. Polizei und Wachtrupps sollen da gewesen sein. Mehrere Tage hintereinander.
Ja, ja jetzt kann man natuerlich sagen Jugendstreiche (fuer die die immer alles schönreden) ich wuerde manches aber lieber / leider schon Jugendkriminalität nennen.
Meine persönliche Erziehungsmassnahme wäre gewesen, alle Jugendlichen zu ihren Eltern zu bringen und diese darauf hinzuweisen wer ihnen geholfen hat als sie in den 80-zigern, 90-zigern hierher kamen als in deren Ländern Krieg war. Nicht das sie ewig auf Knien rutschen sollen - jedoch verlange ich, dass man sich dementsprechend verhält, und seine Kinder so erzieht, dass sie begreifen sich in eine Gesellschaft einzubinden. Und nicht zum sozialen Problem werden.

Viele sagen immer, dass die Einwanderer doch nur eine geringe Prozentzahl der Befölkerung ausmachen - aber dann muesste es äusserst selten sein, dass man von Straftaten hört die in Zusammenhang mit Tätern mit "utländisk backgrund" stehen. :oops:

Und noch eins: dem dem es hier nicht gefällt sollte zurueck oder woandershin gehen. Dies gilt nicht nur fuer Leute aus Afrika, Asien usw. auch fuer mich als Deutscher! Wenn ich gemerkt hätte, dass Schweden dochnicht das Traumland ist zB - dann hätte auch ich wieder wegziehen muessen.

Also wenn ich mich an meine Zeit in Dublin/Irland erinnere --- wieviele Deutsche dort wieder (teilweise zurueck) gegangen sind als sie gewisse Sachen sahen mit denen sie nicht klarkamen. :YYBP:
Kriminalität (hier aber Einheimische), Gesundheitswesen, Mentalität usw - waren viele die eigentlich in Irland länger leben wollten erschrocken aufgegeben haben.

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mvh tankefrihet

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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Di, 30 Sep, 2008 21:18 
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Herr Jeh hatte gepostet wärend ich schrieb.
Aber ich will deine Frage mal aufgreifen...
Ich persönlich versuche mich anzupassen so weit es geht:
- die schwedische Sprache zu verbessern (war zu alt als ich hier her kam - werde also leider nie perfekt sprechen)
- habe in der bostadsrättsföreningen mitgearbeitet um nicht zuletzt die Seite der schwedischen Gesellschaft kennen und begreifen zu lernen.
- gehe bei der Tunnelbana nicht einfach nur durch - sondern bezahle
- versuch im allgemeinen mit dem Gesetz nicht in Konflikt zu kommen (okay bin ich in DE auch nicht)
- mach Urlaub in Schweden um das Land mehr und mehr kennen zu lernen.
was ich meine ist, dass ich einfach nicht so lebe wie "intressiert mich Alles nicht". Also wenn du verstehst was ich meine.

was ich allerdings nicht mache ist:
- snussa :wwgr: (weit verbreitet)
- oder in systembolaget nach Alkohol anzustehen wenn Feiertag ansteht. :mrgreen: :YYAE:
- oder fragen ob schon der 25. ist :wwgr: :mrgreen: :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Mi, 01 Okt, 2008 12:42 
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Ingo hat geschrieben:
irgendwie redest du am Thema vorbei!

es geht hier nicht um historische Kolonialpolitik sondern um Kriminalität junger Einwandergruppen die sich nicht
anpassen wollen oder können.
Ich kenne keinen Schweden oder Deutschen der in deren Länder war und irgendwelche System oder Frauen missachtet
und von deren muslimischen Staaten versorgt wird oder wurde

aber bevor es wieder ausartet will ich es hier gut sein lassen

:YY:


In der historischen Kolonialpolitik und der aktuellen Wirtschaftspolitik liegen aber wesentliche Gründe für das Immigrantenproblem. Wenn du das nicht erkennen kannst oder willst, dann redest du am Thema vorbei. Übrigens: Dein Eingeständnis, dass du weder jemanden kennst, der sich so im Ausland verhalten hat oder aktuell verhält, besagt nichts über die tatsächliche Realität aus. Es deutet eher auf ein Ignorieren der Wirklichkeit oder einfaches Nichtwissen hin...


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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Mi, 01 Okt, 2008 23:17 
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Hej Jakk,

wenn Du die"historische Kolonialpolitik" als Ursache von Immigrantenproblemen siehst, dann bin ich jetzt aber wirklich gespannt, welch fernen Kolonien Schweden in der Vergangenheit so hatte. Bitte klär uns über dieses finstere Kapitel auf.

Und im Übrigen ist es schlicht, so, daß ich mich sowohl als Besucher und noch mehr als Einwanderer bzw. Hilfesuchender, den Gepflogenheiten des Gastlandes anzupassen habe. Basta. Wem die Regeln des Gastlandes nicht gefallen, kann ja wegbleiben!

Helge


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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Do, 02 Okt, 2008 7:38 
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Ich glaube, jetzt rutscht das Ganze hier mal wieder in eine banale Ausländerdiskussion ab :YYBZ:

Das war m.E. nicht das Anliegen von Tom Tom :YYAU:

Ich denke, dass eigentlich alles gesagt wurde, was nicht eh schon x-mal vorgetragen wurde.

Also werd ich diesen Thread auf "nicht mehr beobachten" ablegen. :weifa: :YY:

VG
Emaster :hey:

_________________
Der Stolz des Jägers ist sein Hund- bringt der verloren, was da wund, und jagt er, was da krank, zu Stand, so ist das Waidwerk Hand in Hand.


Es sind noch Tage bis zum 38. Bläsertreffen- Nässjö Jakthorn + Jagdhornbläsergruppe Hermannsburg-Müden in Nässjö/Schweden


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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Do, 02 Okt, 2008 8:41 
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Hej,

Emaster hat Recht. Es war nicht meine Absicht das wir uns streiten.

Ich wollte eigentlich mehr wissen, von den Leuten, die Schweden so wie ich zum Traumland stilisiert haben. Ich wollte wissen, ob diejenigen, die bereits ein Ferienhaus haben oder vielleicht eins kaufen wollen, die vielleicht sogar vom Auswandern träumen, ob diejenigen Schweden nun etwas realistischer betrachten.

Vielleicht mach ich mal ne Umfrage draus wenn ich es schaffe?

Gruß
Tom :YY:


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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Do, 02 Okt, 2008 12:44 
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Emaster hat geschrieben:
Das war m.E. nicht das Anliegen von Tom Tom :YYAU:


Naja da keine explizite Frage formuliert war, ist doch damit zu rechnen...
Zudem, was soll man denn auf so ein Video antworten?
Ja / Nein?

Du hast es schon mal irgendwo geschrieben hier: das Thema ist komplex. Und da spielen sehr wohl auch die z.B. von Jakk genannten Aspekte rein.
Pauschalisierungen und Vereinfachungen klappen bei so nem Thema einfach nicht.

Aber um eine Frage von TomTom direkt zu beantworten:

tomtom112 hat geschrieben:
Einer behauptet, es sind nun bereits mehr als 2 Millionen Immigranten aus nicht Nord-Ländern - das wäre schon der Hammer bei knapp 9,2 Mio Einwohnern?


Hier verweise ich auf das PDF das ich oben verlinkt habe. Demnach hat(te) Schweden 2003 ingesamt einen Ausländeranteil von 5%.
(als Ausländer gewertet werden Einwohne ohne schwedischen Pass).
Splittet man das auf, so kommen (absolut) 2,5% aus den EU15, 0,5 % aus dem Rest der EU, und 2% aus Nicht-EU Staaten.

Nimmt man mal an, dass im Video die zugezogenen aus Nicht-EU Staaten gemeint sind, dann steht eine belegbare Zahl von 177.000 der von 2.000.000 gegenüber...

Also was soll man denn auf Basis von Propaganda sauber diskutieren?

Falls noch jemand Interesse an nachvollziehbaren Daten hat, empfehle ich den Gang zur Bundeszentrale für politische Bildung. Dort gibt es umfangreiche Infos zum Thema Migration.
http://www.bpb.de/themen/8T2L6Z,0,0,Migration.html

Eine gute Zusammenfassung von Daten des EU ICS:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0 ... 95,00.html
alle ausführlichen Infos:
http://www.gallup-europe.be/euics/Xz38/euics_press.htm

Ich habe es in diesem Thread schon mal irgendwo geschrieben, das im ersten Post verlinkte Video steht in Sachen Demagogie dem von den meisten Extremen in nichts nach....

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 Betreff des Beitrags: Re: Immigrantenprobleme Realität?
BeitragVerfasst: Do, 02 Okt, 2008 13:46 
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Hej hej,

ich hatte gestern ein nettes Gespräch zum Thema Integration mit meinem Zahnarzt. Er ist Perser und hat mir in seiner ureigenen ruhigen Art seine Meinung dargelegt, warum junge Ausländer mitunter Schwierigkeiten mit der Integration haben. Er meint:

Die Jungen (jetzt vielleicht 15 bis 25 Jahre alt) sind mitunter hierhergekommen, weil ihre Eltern einem Land entfliehen wollten, mit deren Regierung sie nicht klarkamen. Diese Eltern haben mitunter wirklich Strapazen auf sich genommen, um ihren Kindern ein anderes (besseres) Leben bieten zu können. Sie gaben alles für ihre Kinder!!! :perfekt: Was sie nicht bedacht haben ist, dass ihre Kinder, weil sie unter dieser und keiner anderen Regierung geboren wurden und vielleicht ungefähr 10 Jahre aufgewachsen sind, gar kein anderes Leben haben wollten bzw. keine Chance hatten überhaupt bestimmen zu können, was sie wollen. Sie kannten es nur so und nicht anders. Kinder werden nicht immer gehört, wie wir alle selber wissen. Desweiteren halten die Eltern trotzdem an alten Heimat-Traditionen in der neuen "Heimat" fest, weil, genau die sind für sie nicht schlecht. Und die Kinder versuchen sich anzupassen. Somit wachsen diese Kinder ständig zwischen Baum und Borke auf, denn hier gehen sie in schwedische Schulen mit schwedischen Kindern, die ihnen was anderes vorleben und sie versuchen sich wieder anzupassen, so gut es geht. In ihr Heimatland können sie nicht zurück, aus politischen Gründen der Eltern, sie haben keine Familie dort, sie können dort nicht überleben, weil sie vielleicht ein "glorifiziertes" Heimatland im Kopf haben, glorifiziert durch die eltern mit ihren vorgelebten Traditionen, hier haben sie kaum eine Chance sich zu integrieren, weil sie anders aussehen, sie sprechen mitunter mit Akzent und zuhause werden sie ständig an ihre Wurzeln erinnert. Sie haben aber wirklich nie bewusst erlebt, wie es ihren Eltern oder Grosseltern im Heimatland erging. Sie kennen alles Gute und Schlechte nur aus Erzählungen.

Und wisst ihr, ich kann mich meinem Zahnarzt anschliessen.
Wie soll sich jemand verhalten, der so aufwächst, bis das Gehirn soweit entwickelt ist, selbst zu sehen und zu hören und sich seine Auffassung zu bilden???
Das ist hier nicht anders als anderswo auf der Welt. Immer wird es Leute geben, die meinen, ihren Kindern soll es besser gehen und deswegen umziehen, auswandern oder wie auch immer man einen Standortwechsel nennen mag.
Das fällt sicher europäischen Kinder leichter, wenn sie innerhalb Europas umziehen, aber wie würde es ihnen gehen in Afrika, im Iran,.....gezwungen zu sein, dort zu leben, wo die Eltern meinten, dass es ihnen besser gehen würde......sie aber täglich erleben, wie anders sie sind.
Agressionen sind da wohl vorprogrammiert und es wird sie immer geben. Meiner Meinung nach sind es die Eltern, die man "verurteilen" sollte, mit denen man arbeiten sollte. Ein Kind wird immer so, wie man es ihm vorlebt. Lebt man ihm nur "eine" Seite vor, ist es gezwungen, die "andere" Seite selbst zu finden und wenn beides nicht zusammengeht, entsteht mitunter Aggression (Angriffsverhalten,, gereizte Einstellung, offene Feindseligkeit)...man klarar inte av att vara annorlunda bara för nån annan ville det = man wird nicht damit fertig, anders zu sein, nur weil jemand anders das wollte
Und warum sollte das in Schweden anders sein??? es wird nur eben deutlicher hier, für die, die Schweden gern als ihr "gelobtes Land" oder "Traumland" bezeichnen.
"Alice im Wunderland" ist ein Märchen..... und es ist anders als "Märchen aus 1001 Nacht".

lieben Gruss
Lis :YY:

_________________
Det ska va gött å leva annars kan det kvitta....
http://www.youtube.com/watch?v=E0Aj37ml8QI
Signatur ©


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