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"Schutzlos in Schweden" von Enar Runsteen

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BeitragVerfasst: Di, 26 Aug, 2008 14:23 
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War sie es wirklich? Habe das Thema nicht richtig verfolgt, aber nur nach Indizien zu urteilen ist doch schon sehr vage, oder?

Wegen Mordes an zwei kleinen Kindern ist in Schweden eine deutsche Studentin schuldig gesprochen worden. Die 32-Jährige hatte zudem die Mutter der ein und drei Jahre alten Kinder mit einem Hammer schwer verletzt. Das Strafmaß wird erst nach einem psychiatrischen Gutachten verkündet.

Eine in Schweden wegen zweifachen Kindesmordes angeklagte Studentin aus Hannover kommt entweder lebenslang in Haft oder dauerhaft in eine geschlossene Psychiatrie. Darauf legte sich das zuständige Gericht im schwedischen Västerås am Dienstag bereits vor der förmlichen Urteilsverkündung fest. Es ordnete einen Tag nach den Schlussplädoyers von Anklage und Verteidigung eine umfassende rechtspsychiatrische Untersuchung der 32-Jährigen sowie weitere Untersuchungshaft an. Dem Gericht zufolge hat die Geschichtsstudentin am 17. März aus Eifersucht einen drei Jahre alten Jungen und dessen ein Jahre alte Schwester in der Kleinstadt Arboga erschlagen. Die Mutter der Kinder, die mit einem Ex-Geliebten der Deutschen zusammenlebt, wurde bei der Bluttat schwer verletzt.


Die Staatsanwaltschaft hatte am Montag lebenslange Haft oder die dauerhafte Einweisung in eine geschlossene Psychiatrie beantragt. Im Verfahren habe es "überzeugende Beweise" für die Täterschaft der Angeklagten gegeben, begründete die Kammer ihre einstimmige Entscheidung. Nach den in Schweden geltenden Regeln können umfassende psychiatrische Untersuchungen nur bei einem schon ausgesprochenen oder bevorstehenden Schuldspruch angeordnet werden. Damit ist der von Verteidiger Per-Ingvar Ekblad beantragte Freispruch ausgeschlossen.

Die Studentin bestreitet beide Morde. "Wir werden gegen den Schuldspruch in jedem Fall Berufung einlegen", sagte Ekblad im Rundfunk. Er verwies darauf, dass es keinerlei technische Beweise, sondern ausschließlich eine Indizienkette als Basis für die Verurteilung gebe. Im Prozess konnte Staatsanwältin Frieda Gummesson weder DNA-Spuren der Angeklagten vom Tatort noch die Tatwaffe präsentieren.

Für den Nachweis der Täterschaft als ausschlaggebend bezeichnete sie in ihrem Plädoyer das "eindeutig feststehende Tatmotiv" Eifersucht, nachweisliche Lügen der Angeklagten und deren Identifizierung in Arboga durch Zeugen. Die Geschichtsstudentin musste zugeben, dass sie sich am Tag der Mordtat in der Kleinstadt aufgehalten hatte. Sie will dort aber nur historische Ausgrabungsstätten besucht haben.


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BeitragVerfasst: Di, 26 Aug, 2008 14:30 
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Hej hej!

Im März hatte sich die Angeklagte in Hamburg (oder wars Hannover?) gestellt und ein umfangreiches Geständnis abgegeben, welches sie später widerrufen hatte.
Wenn sie nicht die Täterin ist,- warum hat sie das dann gemacht?

:YY: Värmi

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BeitragVerfasst: Di, 26 Aug, 2008 15:22 
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Genau Värmi...

Und warum ist sie noch --- wars am selben Abend oder nächsten Tag frueh --- Nach DE und hat nicht sofort als sie die Polizei unter Verdacht hatte zur Aufklärung (zum Beweis ihrer Unschuld) beigetragen???

Sie hat mit ihrer Verhaltensweise nur gegen die Aufklärung gearbeitet....

:!:

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BeitragVerfasst: Di, 26 Aug, 2008 16:47 
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gestellt hatte sie sich nicht!
sie durfte Schweden zwar verlassen,stand aber unter Aufsicht und wurde nach der Anklage
ausgeliefert!

Aber verrückt ist sie allemal!

mfG.
Ingo

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BeitragVerfasst: Di, 26 Aug, 2008 21:36 
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Und wer während der Verhandlung noch lachen kann und sich in Lügen verstrickt, kann nicht ganz unschuldig sein, sowie normal im Kopf!
Die Angeklagte wurde übrigens zweifelsfrei von der schwer verletzten Mutter identifiziert am Tatort gewesen zu sein. Desweiteren hat sie schon einen Selbstmordversuch hinter sich, den sie einige Monate vor der Tat unternommen hatte.

Gruß Micha

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So alt, wie wir aussehen, werden wir nie.


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BeitragVerfasst: Mi, 27 Aug, 2008 6:46 
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es gibt schon einige "verrückte" Deutsche!

gestern hat sich auf Arlanda eine ältere Deutsche auf das Transportband für Koffer gelegt um nach Deutschland zu fliegen!

:YYBZ:

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BeitragVerfasst: Mi, 27 Aug, 2008 10:24 
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Ingo hat geschrieben:
es gibt schon einige "verrückte" Deutsche!

gestern hat sich auf Arlanda eine ältere Deutsche auf das Transportband für Koffer gelegt um nach Deutschland zu fliegen!

:YYBZ:



Nicht zu glauben :YYBZ:
Dabei war doch deutlich sichtbar ein Schild aufgehängt, dass der Flieger nach Spanien abhebt. :grübel:

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Nein, ich führe keine Selbstgespräche
Ich muss ein Problem lösen und brauche eine Expertenmeinung


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BeitragVerfasst: Di, 14 Okt, 2008 12:17 
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Kindesmorde in Schweden: Lebenslange Haft für Studentin
Das Urteil gegen die Deutsche stützt sich auf Indizien.

Ein Gericht im schwedischen Västerås hat eine Studentin aus Hannover zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie soll aus Eifersucht zwei Kleinkinder mit einem Hammer erschlagen haben. Außerdem hat die 32-Jährige nach Ansicht der Richter versucht, deren Mutter zu töten. Die Frau wurde schwer verletzt und lag zehn Tage im Koma. Das Gericht hatte bereits Ende August erklärt, dass es "überzeugende Beweise" gegen die Deutsche gebe. Die Studentin bestreitet die Vorwürfe.
Selbstmordversuche nach der Trennung

Als Tatmotiv nimmt das Gericht Eifersucht an. Der frühere Freund der Studentin lebte mit der Mutter der Kinder zusammen. Die Deutsche hatte den Mann im Urlaub auf Kreta kennengelernt und war seinetwegen nach Schweden gezogen. Nachdem er die Beziehung beendet hatte, versuchte die Studentin mehrfach, sich das Leben zu nehmen.

http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersa ... rd116.html

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Gruß Gernot

MÜHSAL DER BESTEN
"Woran arbeiten Sie?" wurde Herr K. gefragt.
Herr K. antwortete: "Ich habe viel Mühe, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor".


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BeitragVerfasst: Di, 14 Okt, 2008 18:15 
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Das ist mal wieder so ein Fall, an dem sich die Geister scheiden :sauer:

Da ich einige Kripo-Leute kenne und auch einen Chemieprof., der bei der Kripo arbeitet und besonders bei Indizienprozessen gefragt ist, weiß ich, dass es sich die Ermittler nicht einfach machen, um alle Beweise und Indizien zusammen zu tragen. Das Problem ist, dass Geständnisse meistens nach "eingehender Beratung" mit den Anwalt widerrufen werden. Dann ist nach dem Geständnis oftmals die Ermittlung nicht mehr intensiviert oder ganz eingestellt worden und die Ereignisse müssen dann mühsam nachgestellt werden. Leider werden dann auch noch Beweise nicht zugelassen oder Aussagen müssen gestrichen werden, wenn das Persönlichkeitsrecht von Angeklagten geschädigt werden könnte usw. Ich denke aber, dass besonders bei diesem Prozess, der ja gern von den Medien ausgeschlachtet wurde, sehr intensiv recherchiert wurde; Profiler und Psychologen hinzugezogen wurden um ja keine falschen Schlüsse zu ziehen.
Ich möchte jedoch nicht als Schöffe oder Richter bei so einem Prozess urteilen müssen.

Emaster :hey:

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Der Stolz des Jägers ist sein Hund- bringt der verloren, was da wund, und jagt er, was da krank, zu Stand, so ist das Waidwerk Hand in Hand.


Es sind noch Tage bis zum 38. Bläsertreffen- Nässjö Jakthorn + Jagdhornbläsergruppe Hermannsburg-Müden in Nässjö/Schweden


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BeitragVerfasst: Mo, 31 Okt, 2011 8:10 
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Hej hej!

Läuft zwar auf meinem absoluten Hass-Sender, aber vielleicht interessiert es trotzdem jemanden.


Titel: Tatort Ausland - Mörderische Reise
Datum: Montag, 31.10.2011
Uhrzeit: 21:15 Uhr - 22:15 Uhr
Sender: RTL2
Genre: Dokumentation
Beschreibung: Ein Verbrechen, so unfassbar, dass es schaudern lässt: In einem idyllischen Haus in Schweden werden ein Dreijähriger und seine eineinhalbjährige Schwester ermordet - mit Hammerschlägen. Der Tat verdächtig: eine junge Frau aus Hannover. Das Motiv: enttäuschte Liebe.
Arboga, Schweden: In dem kleinen Einfamilienhaus von Emma Jangestig sieht es aus wie bei jeder Familie: Spielzeug im Kinderzimmer, auf den Fotos an der Wand strahlen zwei blonde Kinder in die Kamera. Was verwundert, ist die Stille. Kein Kindergeschrei, keine trampelnden Füßchen. Der kleine Max und seine Schwester Saga werden das Haus nie wieder mit ihrem Lachen durchdringen. Am 17. März 2006 wurden die beiden Kinder in ihrem idyllischen Zuhause erschlagen - der dreijährige Max mit 30, seine eineinhalbjährige Schwester Saga mit 15 Hammerschlägen auf den Kopf. Ihre damals 23-jährige Mutter Emma wird lebensgefährlich verletzt.
Unter dringenden Tatverdacht gerät eine Frau aus Hannover, zur Tatzeit 31 Jahre alt. Sie hat im Jahr 2006 während eines Urlaubs auf Kreta eine kurze Affäre mit dem Lebensgefährten von Emma. Der Schwede beendet die Liaison mit der Studentin aus Deutschland. Die aber lässt nicht locker, zieht nach Stockholm und stellt dem Mann ein Jahr lang nach. Doch der 28-Jährige will nichts mehr von ihr wissen. Er entscheidet sich für Emma und ihre beiden Kinder. Eine heile Familie - bis zu der grausamen Bluttat.
Die schwedischen Mordermittler suchen fieberhaft nach Spuren, können mit Hilfe der Kriminalpolizei Hannover die Spur zu der Verdächtigen aufnehmen, die nach der Tat nach Deutschland abgereist ist. Das entscheidende Indiz am Tatort: ein Schuhabdruck.
In 'Tatort Ausland' berichtet das schwedisch-deutsche Ermittlungsteam gemeinsam mit Emma Jangestig über das schockierende Verbrechen.

Über 'Tatort Ausland - Mörderische Reise'
Fernweh ist eine mächtige Sehnsucht und unter den Deutschen weit verbreitet. Die einen zieht es für einen Traumurlaub in die Ferne, andere suchen als Auswanderer den kompletten Neuanfang. Was auch immer dabei schief gehen kann, an das Schlimmste mag niemand denken: sein Leben zu verlieren, einem heimtückischen Mord zum Opfer zu fallen. RTL II erzählt die wahren Geschichten von Menschen, deren Trip ins Paradies zu einer Reise ohne Wiederkehr wurde, von den Ängsten und der Trauer ihrer Familien und Freunde, und der Arbeit der Ermittler, die die Mörder stellen wollen.

:YY: Värmi

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