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BeitragVerfasst: Do, 28 Mai, 2009 18:49 
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@Framsidan: ich lass das/dein Thema jetzt ruhen, denn in der von Värmi angeführten Studie, war das speziell überhaupt nicht das Thema

_________________
Det ska va gött å leva annars kan det kvitta....
http://www.youtube.com/watch?v=E0Aj37ml8QI
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BeitragVerfasst: Do, 28 Mai, 2009 19:42 
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Lis auch wenn fü rdich das Problem jetzt abgeschlossen war, so muss ich nochmal antworten.

Ich habe weder Frust noch Probleme die ich hier ablassen muss aber ich lass halt auch nich tgerne auf mir rumhacken. So einfach ist das.

Wie weit das Personal mit den Alten rausgeht, seh eich nich tnur ein paarmal. Das sehen wir sowie Schwägerin oft. Ich habe auch nie gesagt dass alle es so machen nur kommen viele alte Leute nur selten raus.


framsidan hat geschrieben:
Aber meine Schwiemu ist nicht entmündigt und man muss auch ihre Meinung respektieren. Aber wir sind ja so oft dort dass wir alles genau beobachten können.

Was helfen Beobachtungen, wenn man nie einschreitet???
[quote="framsidan"]

Willst du uns wirklich unterstellen dass wir nich teingreifen wenn ein Problem ist? Nur respektieren wir halt auch den Willen der alten Dame. Denn sie wohnt dort.

Aber da wir hie rim WWW sind, will ich nicht mehr von meiner Schwiemu erzählen. Denn ich finde das schlimm wie man alles dreht um in sein Konzept zu passen.

Apropo mal jemanden im rollstuhl für ne halbe Stund erausschieben, hast du schon mal daran gedacht dass es auch Leute gibt die keinen rollstuhl schieben können? Nein siche rnicht

Ich war so viel im sozialen Bereich engagiert so dass deine Antworten für mich nur agressiv wirken....
Hab ich dir was getan?

Wenn du deine Äusserungen im Forum machst, ist es OK, wenn ich was sage dann habe ich Probleme????


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BeitragVerfasst: Do, 28 Mai, 2009 21:07 
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ich glaube Vaermi wusste was er hier startet!

und ich halte ausnahmweise mal die Schnauze :mrgreen:

aber im Grunde stimmt hier Einiges nicht,
soll heissen zu individuell um Stellung zu beziehen!
Aber nicht vergessen alles kann auch uebersozialisiert werden um zum Anfang zu kommen

mfG.
Ingo

:YYAY:

_________________
„Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.“

http://www.fbb-immobilien.eu
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BeitragVerfasst: Do, 28 Mai, 2009 22:38 
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:perfekt: Ingo,

Dann hänge ich mich mal fuer Dich aus dem Fenster.

Was ist denn daran sozial, wenn 99% ein anspruchsloses Abitur erreichen, 95% davon dann studieren duerfen (das ist gem. Studie ja perfekt), aber nur 5 - 10% akademische Arbeitsplätze zur Verfugung stehen.

Wir können auch dem Hausmeister den Titel "Technischer Direktor" verteilen oder am besten "Vice President".

Ist es gesellschaftlich sinnvoll, mich 12 Jahre Schule & 5 Jahre Studium absolvieren zu lassen, damit ich "am Fliessband" arbeiten darf?
Das muss man ideologisch einfach mal hinterfragen duerfen.

Es gibt nun einmal viele unterschiedliche Aufgaben, die gelöst werden muessen.
Viel wichtiger ist doch, dass JEDER Anerkennung und Wertschätzung fuer seine Leistungen erfährt, ob als Arzt, Friseur oder ....
Der Rest (Abiturquote etc.) ist doch nur dämliche Augenwischerei.

Hälsningar
Thomas


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BeitragVerfasst: Do, 28 Mai, 2009 23:03 
Filipstader hat geschrieben:
Was ist denn daran sozial, wenn 99% ein anspruchsloses Abitur erreichen, 95% davon dann studieren duerfen (das ist gem. Studie ja perfekt), aber nur 5 - 10% akademische Arbeitsplätze zur Verfugung stehen.

Wir können auch dem Hausmeister den Titel "Technischer Direktor" verteilen oder am besten "Vice President".

Ist es gesellschaftlich sinnvoll, mich 12 Jahre Schule & 5 Jahre Studium absolvieren zu lassen, damit ich "am Fliessband" arbeiten darf?
Das muss man ideologisch einfach mal hinterfragen duerfen.


Naja, prinzipiell muss man sagen, dass gerade in Europa die Zukunft in der Hochqualifizierung liegt. Wenn es um billige Produktion geht, können wir nicht mit Asien konkurrieren, und insofern ist es sehr gut, dass in Schweden rund 50% eines Jahrgangs studieren.
Allerdings ist dieser Anteil auch etwas aufgehübscht - viele Ausbildungen, die man in Deutschland nicht studiert (insbesondere Pflegeberufe), werden hier mit reingerechnet. Diejenigen, die wirklich 5 Jahre Studium hinter sich gebracht haben, landen nur selten im Sektor für Niedrigqualifizierte. Zudem ist das Abitur in Schweden ja meist gleich noch Berufsvorbereitung. Im Grunde ist das nicht schlecht, denn in Deutschland ist das Nachholen des Abiturs eine sehr hohe Hürde, wenn man nachher doch noch studieren möchte. Aber, wie du schon sagt, das Abitur ist doch ziemlich anspruchslos. Dass jemand 12 Jahre in die Schule geht und dann gerade einmal das lösen kann: http://www.prim.su.se/matematik/kurs_a/2005/del_I_v1_%20vt05.pdf - das ist nicht gerade akademikerverdächtig.


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BeitragVerfasst: Mo, 01 Jun, 2009 10:36 
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Beiträge: 560
hansbaer hat geschrieben:
Filipstader hat geschrieben:
Was ist denn daran sozial, wenn 99% ein anspruchsloses Abitur erreichen, 95% davon dann studieren duerfen (das ist gem. Studie ja perfekt), aber nur 5 - 10% akademische Arbeitsplätze zur Verfugung stehen.

Wir können auch dem Hausmeister den Titel "Technischer Direktor" verteilen oder am besten "Vice President".

Ist es gesellschaftlich sinnvoll, mich 12 Jahre Schule & 5 Jahre Studium absolvieren zu lassen, damit ich "am Fliessband" arbeiten darf?
Das muss man ideologisch einfach mal hinterfragen duerfen.


Naja, prinzipiell muss man sagen, dass gerade in Europa die Zukunft in der Hochqualifizierung liegt. Wenn es um billige Produktion geht, können wir nicht mit Asien konkurrieren, und insofern ist es sehr gut, dass in Schweden rund 50% eines Jahrgangs studieren.
Allerdings ist dieser Anteil auch etwas aufgehübscht - viele Ausbildungen, die man in Deutschland nicht studiert (insbesondere Pflegeberufe), werden hier mit reingerechnet. Diejenigen, die wirklich 5 Jahre Studium hinter sich gebracht haben, landen nur selten im Sektor für Niedrigqualifizierte. Zudem ist das Abitur in Schweden ja meist gleich noch Berufsvorbereitung. Im Grunde ist das nicht schlecht, denn in Deutschland ist das Nachholen des Abiturs eine sehr hohe Hürde, wenn man nachher doch noch studieren möchte. Aber, wie du schon sagt, das Abitur ist doch ziemlich anspruchslos. Dass jemand 12 Jahre in die Schule geht und dann gerade einmal das lösen kann: http://www.prim.su.se/matematik/kurs_a/2005/del_I_v1_%20vt05.pdf - das ist nicht gerade akademikerverdächtig.



Na ja,
vergleiche einmal das Abitur in Bayern mit dem Abitur in Hamburg oder Berlin!!!
Es ist doch auch sehr schön,das hier jeder alles werden kann.
Möchte in D. einer Mechaniker werden,kann aber nur eine Stelle als Friseur bekommen,dann wird er
eben Friseur.
Mit Berufung hat das wenig zu tun.

so long


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BeitragVerfasst: Do, 11 Jun, 2009 10:15 
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Hallo,

um auf die Versorgung alter Leute zurückzukommen. Ich kenne in der Nähe von Malmö ein älteres Ehepaar, die schwärmen von den Sozialleistungen, die sie dort im Alter in Schweden erfahren dürfen. So können sie im Winter kostenlos das Schwimmbad besuchen. Es werden im Ort sehr viele Kurse angeboten, z.b. Porzellanmalerei um nur mal eine Sache zu nennen.
Meistens sind diese Kurse für ältere Herrschaften kostenlos oder eben sehr kostengünstig. Unser bekanntes Ehepaar (Mitte 70 bis 80 Jahre alt) berichtete, dass sie jemanden bestellen können, der ihnen kostenlos im Haushalt Arbeiten abnimmt, die sie selber nicht mehr aus Altesgründen verrichten können. Diese Kraft wird von der Kommune bezahlt.
Es soll dafür gesorgt sein, dass jede ältere Person so lange wie möglich im häuslichen Umfeld bleiben kann.

Auch habe ich von einer Altenpflegerin, die erst im letzten Jahr nach Schweden ausgewandert ist, gehört, dass es in dem Pflege- und Altenheim, in dem sie aushilfsweise arbeitet, sehr viel sozialer und netter zugeht als in Altenheimen in Deutschland. Es wird dort für die alten Herrschaften sehr viel getan, sie sind lange nicht so abgeschoben wie in vielen Heimen in D, wobei es auch sicherlich in D gute Heime gibt, ich will da nicht verallgemeinern.

Grüße Christa

_________________
Es ist selten im Leben für etwas zu früh und niemals für etwas zu spät.


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BeitragVerfasst: Do, 11 Jun, 2009 10:57 
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hansbaer hat geschrieben:
...denn in Deutschland ist das Nachholen des Abiturs eine sehr hohe Hürde, wenn man nachher doch noch studieren möchte.


Findest Du? Ich hab sechs Jahre nach Beginn meiner Lehre nochmals die Schulbank gedrückt und das Fach-Abitur nachgeholt. Anschließend ein Studium an der Fachhochschule absolviert. Gerade diese Einrichtung der fachorientierten Ausbildung finde ich sehr praxisgerecht.

Mein Sohn macht es nun gerade genauso.

Und ich fands weder bei mir noch bei ihm irgendwo hürdenreich. Es nicht ganz einfach und man muß sich auch hinsetzen. Ich hab immer in den Ferien arbeiten müssen und trotzdem hab ich nix verbummelt, obwohl ich von natur aus eher der faule Hund bin.

Aber wir sind schon alle ein bisserl verweichlicht. Ein wirklich hartes Leben führen Menschen in anderen Regionen unseres Planeten....

Gruß
Tom :YY:


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BeitragVerfasst: Do, 11 Jun, 2009 11:02 
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Beiträge: 653
Filipstader hat geschrieben:
Was ist denn daran sozial, wenn 99% ein anspruchsloses Abitur erreichen, 95% davon dann studieren duerfen (das ist gem. Studie ja perfekt), aber nur 5 - 10% akademische Arbeitsplätze zur Verfugung stehen.

Wir können auch dem Hausmeister den Titel "Technischer Direktor" verteilen oder am besten "Vice President".

Ist es gesellschaftlich sinnvoll, mich 12 Jahre Schule & 5 Jahre Studium absolvieren zu lassen, damit ich "am Fliessband" arbeiten darf?
Das muss man ideologisch einfach mal hinterfragen duerfen.


Danke für den Hinweis :perfekt:

Tja so ist das wohl immer bei solchen länderübergreifenden Statistiken. Um sie wirklich beurteilen zu können, fehlt einem gewöhnlich das Hintergrundwissen. Man muß wohl immer mehr hinterfragen oder die Statistiken einfach nicht lesen...

Tom :YY:


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BeitragVerfasst: Do, 11 Jun, 2009 11:39 
tomtom112 hat geschrieben:
Findest Du? Ich hab sechs Jahre nach Beginn meiner Lehre nochmals die Schulbank gedrückt und das Fach-Abitur nachgeholt. Anschließend ein Studium an der Fachhochschule absolviert. Gerade diese Einrichtung der fachorientierten Ausbildung finde ich sehr praxisgerecht.

Mein Sohn macht es nun gerade genauso.

Und ich fands weder bei mir noch bei ihm irgendwo hürdenreich. Es nicht ganz einfach und man muß sich auch hinsetzen. Ich hab immer in den Ferien arbeiten müssen und trotzdem hab ich nix verbummelt, obwohl ich von natur aus eher der faule Hund bin.


Das deutsche Abitur hat den Ansatz, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt eine große Wissensbandbreite abrufbar ist. Ich finde den Ansatz an sich nicht schlecht, aber es erschwert die berufsbegleitende Absolvierung schon erheblich, denke ich.
Ich erinnerte mich da an meinen alten Mathelehrer, der an einer Abendschule unterrichtete. Wenn man dort aufs Gymnasium geht, hat man wenig Fächerwahlmöglichkeiten, während man an einem allgemeinbildenden Gymnasium die ganze Palette angeboten bekommt und nach Gusto auswählen kann. Die Abiturnoten liegen dementsprechend deutlich niedriger. Damit ist das Abitur dort nicht nur "ungemütlicher", sondern es gibt auch keine Waffengleichheit. Wer nach einer Lehre mit 20 Jahren beschließt, dass er jetzt Rechtsanwalt werden will, dürfte es in Deutschland schon schwer haben, eine Note zu erreichen, mit der man in die Nähe eines Studienplatzes kommt.

Im schwedischen System mag zwar die generelle Allgemeinbildung auf niedrigerem Niveau sein, aber man muss bei einer späteren Weiterbildung nur die Kurse machen, die für das Studium verlangt werden. Auf diese Art kann man berufsbegleitend einen Kurs nach dem anderen absolvieren und kann problemlos auch mal ein halbes Jahr aussetzen, wenn es zuviel wird.


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