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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Fr, 15 Jan, 2010 13:03 
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Beiträge: 14707
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Was´n das hier nun, Rädisa???
Erst schreibst du einen Beitrag, dann, nachdem ich darauf antworte, änderst du ihn wieder und nun schiebst du mir in die Schuhe, dass du dich hier verabschiedest??? na, danke!!!....für deine Art, Tatsachen zu verdrehen.

Ändere nun auch meine Beiträge von vorhin, da sie ja nun nicht mehr zu deinen passen.

Alles Gute für dich.

_________________
hälsningar
Lis
Das wahre und sichtbare Glück des Lebens liegt nicht ausser uns, sondern in uns. - Johann Peter Hebel


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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Fr, 15 Jan, 2010 15:23 
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Hej Jasmin,



Rädisa hat geschrieben:
Hallo,

.......
@Lisa: Ich habe deine Antwort gelesen und mich dementsprechend erkundigt, aber mein Freund sagt man muss da nicht nur pro Tag sondern auch pro Kilometer zahlen.

.......

Allen hier viel Glück, macht es gut. Ich versuch das beste draus zu machen.


wo muss man pro Tag und Kilometer zahlen :grübel: :grübel: Also beim Sfi muss man gar nix zahlen - wir zahlen auf jeden Fall gar nix. Leider weiss ich nicht, was Du meinst. Schmeiss doch nicht gleich die Flinte ins Korn. Lis hat viel Erfahrung und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Dich kränken wollte. Es ist eben ein Forum, hier wird geschrieben, und manchmal kommt was nicht richtig rüber. Aber das kann geklärt werden.

Ich finde, Du solltest ruhig weiter hier mit der Suchfunktion Hilfe suchen und ich will Dir auch gerne Fragen beantworten. Mir hat es auch in vielen Situationen geholfen. :YYBP: :YYBP:

Liebe Grüße
Lisa

_________________
Bild Lisa

Erde zum Mond: "Ich habe den homo sapiens."
Mond zur Erde: "Das geht vorüber."

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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Do, 21 Jan, 2010 8:41 
Hallo Leute,

zu den einzelnen Empfindlichkeiten kann ich nun nichts sagen. ABer ich möchte meine Erfahrung zum Thema Sprache und SFI gerne mitteilen.

Ich hatte mich auch etwas auf meinen Mann verlassen (er sprach perfekt). Nun hatte ich nur einen VHS-Anfänger-Kurs und glaubte, der Rest kommt von alleine. Nun kam alles anders und ich stand alleine in Schweden und hatte keine Ahnung.

Dachte mir, geh mal in die Stadt (Kramfors) und frage in der Schule. Mit 3 Worten schwedisch. Ich bekam noch in der selben Minute neue Bücher, einen Platz im Klassenzimmer und eine Aufgabe zu lösen. Selten bin ich so freundlich aufgenommen worden. Habe 3 Monate intensiv lernen können (mit Picknick, Spiele usw).

Heute kann ich auch nur 1-2 mal die Woche kommen. Je nach Lust und Bedarf und Urlaub. Aber das war schon klasse.

Hier in D arbeite ich mit Schwedisch Aktiv um am Ball zu bleiben. Und übe per Mail mit meinen schwedischen Freunden.

Beeindruckt hat mich auch die Formlosigkeit hier. Ohne großes BlaBla. Und... im SFI kann man nur schwedisch weiterkommen. Das gilt ja für alle. Das übt !

Ich kann nur jedem empfehlen in Schweden direkt zur Schule zu gehen.

Gruß Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Do, 28 Jan, 2010 18:25 
Mit Interesse habe ich diesen Thread verfolgt und über Eure Erfahrungen mit Sprachkursen/SfI gelesen.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Sprache zu lernen, SfI ist nur eine davon. Ich selbst habe einen schwedischen Lebensgefährten und innerhalb von drei Monaten im Land (ohne Kurs und große Vorkenntnisse) die Sprache soweit beherrscht, daß ich mich gut verständigen konnte. Diejenigen von uns, die Schwedisch als "Familiensprache" haben, sind natürlich im Vorteil, weil wir viel Schwedisch sprechen und hören. Aber auch das passiert nicht automatisch.

Wir haben uns am Anfang auf Englisch verständigt, irgendwann kam dann mehr und mehr Schwedisch hinzu. Ich hatte nie den Gedanken "Erst ein Jahr die Sprache lernen, dann Jobsuche", wie einige hier. Es war sogar förderlich, nicht nur in der Familie Schwedisch sprechen zu müssen, sondern auch außerhalb. Natürlich muß man sich da durchbeißen, aber solange es etwas anders als nur die schwedische Sprache ist, was bei der Arbeit im Vordergrund steht, geht auch das (mit ein paar Grundkenntnissen, da reichen auch ein paar Wochen). Wer natürlich in einem Callcenter arbeiten möchte oder viel Kundenkontakt hat, braucht solide Kenntnisse.

Daneben gibt es immer auch Saisonjobs, bei denen man schnell außerhalb der eigenen vier Wände Schwedisch lernen kann und zugleich etwas verdient. Ich kenne einige Leute, die den SfI-Kurs nach einiger Zeit beendet haben und einen Sprung ins kühle Wasser gewagt haben. Was kann da schon groß passieren? Sobald Dein Gegenüber merkt, Du gibst Dir Mühe, wird er Dir helfen, wenn Du etwas nicht verstehst... Im Notfall fragt man eben nach oder sagt etwas auf Englisch - zum Glück sind dessen ja die meisten Schweden mächtig (umgekehrt hat man da als Schwede in Deutschland wirklich Probleme).

Wer ein gutes Gespür für Sprache hat, braucht keine Grammatikregeln, er wird all das intuitiv lernen. Ein anderer wird vielleicht einen Kurs brauchen, um schnell eine Basis zu haben. Auch da gilt, egal ob SfI oder Volkshochschule, wenn der Lehrer toll ist, geht auch das Lernen viel schneller...

Ob Familiensprache oder Intensivkurs - um ein wenig Disziplin kommt man nicht herum. Es ist einfacher, doch schnell etwas auf Englisch zu sagen oder auf Deutsch, statt im Kopf nach dem passenden Wort zu kramen. Ganz zu schweigen von hitzigen Diskussionen am Küchentisch, die einem auf Schwedisch nicht so leicht fallen. Was auch gut ist, dadurch wird alles ein wenig mehr lagom und bekommt die deutsche Direktheit einen kleinen Dämpfer.

Ich fand es am Anfang auch mühsam, Nachrichten oder Filme auf Schwedisch zu sehen, es hat mich regelrecht erschöpft, aktiv zuzuhören. Aber nur mit dieser Mühe lernt man die Sprache auch. Es gibt auch in Deutschland viele schwedische Filme, die man sich im Originalton (und mit deutschen Untertiteln) anschauen kann. Wenn ich in der alten Heimat bin, schaue ich jeden Morgen im Internet auf SVT Sydnytt, dadurch weiß ich, was bei uns geschieht und bekomme meine Portion Schwedisch.

Nach zwei Jahren Pendeln (noch einen Fuß in D, den Rest in Skåne) spreche ich so breiten Dialekt, daß man glaubt, ich wäre dort zwischen Kühen und Kürbissen aufgewachsen. Und das ging in meinem Fall auch ohne Kurs und Vokabellernerei, aber mit viel Neugier, offenen Ohren und Interesse, ein Land kennen zu lernen.

Herzlichen Gruß,

Emilia


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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Do, 28 Jan, 2010 18:29 
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Endlich mal Jemand der "richtiges" schwedisch spricht

:lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Do, 28 Jan, 2010 18:32 
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Genau Ingo, das hab ich auch gedacht :mrgreen: :mrgreen:
:kusshand:

Und auch eine :kusshand: an Emilia!

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In Tagen endlich wieder nach Schweden!

Ob das nun Einbildung ist oder reale Kräfte - diese Landschaft im Norden ist eben meine...
Kurt Tucholsky - "Briefe aus dem Schweigen"


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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Do, 28 Jan, 2010 20:54 
Ingo hat geschrieben:
Endlich mal Jemand der "richtiges" schwedisch spricht

:lol:


"Richtiges" Schwedisch beherrsche ich nicht zu 100 Prozent - der Konjunktiv bereitet mir mitunter nämlich etwas Mühe... Nicht so sehr grammatikalisch, eher mentalitätsbedingt. An der schwedischen Zurückhaltung und all dem Hätte-wäre-könnte-Formulieren muß ich mich noch etwas üben. Ganz zu schweigen vom Jantelagen, das ich auch manchmal in der Hutablage vergessen habe ;-)

Aber das geht Euch bestimmt auch gelegentlich so, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Do, 28 Jan, 2010 20:58 
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in Skåne gibt es keine Zeit für Mentalitäten, also ist der Konjunktiv auch nicht so wichtig,

denk einfach an Peps Persson


:YY:

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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Fr, 29 Jan, 2010 12:31 
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Tre män satt och skröt över vilka uppgifter och krav de hade på sina
fruar.

Den första mannen hade gift sig med en kvinna från östkusten och han hade
bestämt ställt krav att hon skulle sköta disken och städa huset.

Det tog ett par dagar utan att han såg något, men på tredje dagen kom han
hem till ett rent hus med disken diskad och undanställd.




Den andra mannen berättade att han hade gift sig med en kvinna
från norra Sverige

Han hade gett frun tydliga order att det var hennes uppgift att
sköta all disk, matlagning och städning.

Första dagen såg han inga resultat, andra dagen såg han att det blivit
lite bättre.

Tredje dagen såg han att huset var välstädat, disken klar och det stod en
vällagad middag på bordet.





Den tredje mannen hade gift sig med en kvinna från Skåne.

Han hade sagt till henne att hennes plikter var att hålla huset välstädat,
diska, klippa gräsmattan, sköta tvätten och varm mat skulle stå på bordet
varje dag.

Han sa att första dagen såg han ingenting, andra dagen såg han heller
ingenting.


På tredje dagen hade svullnaden lagt sig såpass att han kunde se lite på
ena ögat.

I alla fall nog för att fixa en macka och fylla diskmaskinen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Einwanderung und SfI...und die Schweden
BeitragVerfasst: Fr, 29 Jan, 2010 17:07 
@ Ingo - danke fürs den Einblick in unterschiedliche Mentalitäten... Durch die Öresundbrücke sind wir in Skåne eben ein wenig kontinentaler, da geht einem eben mitunter das Temperament durch ;-)


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