Hallo an Alle, besonders an Emaster!
die Frage war ja, warum in Schweden der Betrieb von Durchlauferhitzern eigentlich sinnlos ist, und warum in Schweden die Hauseingangssicherungen so 'schwach' sind.
Alles wurde bisher richtig gesagt. Mit Strom Wärme zu erzeugen ist im Prinzip sowieso zu verwerfen; aber, man will ja Bequemlichkeit! Und Wasserboiler nutzen die eingesetzte Energie schon wesentlich besser aus als z.B. Elektroheizungen. Zumal die neuen sehr gut gegen Wärmeverluste isoliert sind.
Auf Grund der schwachen Freileitungsnetze und Transformatoren hat man jedem Haushalt im Normalfall nur 3 x 16 A zugestanden. Damit mußten sie auskommen, und viele schwedische Haushalte kommen mit 16 oder auch 20 A aus. So sind dann auch die Kabel eher schwach dimensioniert.
Unser Netzbetreiber hat in den vergangenen Jahren nicht nur in neue Stromablesegeräte, sondern auch in neue Mittelspannungs- und Hausanschlußleitungen investiert und alles in die Erde gebuddelt. Dazu kommen auch neue Trafos, die im Schnitt 12 Abnehmer versorgen. Der gefürchtete Stromausfall durch Blitzschlag ist durch diese Maßnahmen minimiert worden.
Bei uns kann jetzt der Anschlußwert auf 25 A steigen, mehr aber nicht!
Wie das tariflich aussieht, man nennt die 'Grundgebühr`meist 'Abonnemangsavgift', zeigt die angehängte pdf unseres Netzbetreibers.
(Im Augenblick beträgt der Umrechnungsfaktor EURO/schwedische Krone 1:9)
Sakr_SV_110101_v2.pdf [33.68 KiB]
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