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 Betreff des Beitrags: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Mi, 05 Okt, 2011 6:52 
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Unser Keller ist nach einem heftigen Regen nass gewesen. :motz:

Ich schaute mich mal ordentlich um und musste feststellen,
dass Wasser drückt von unten aus dem Betonboden hoch.
( zumindestens die größte Menge )

Habt Ihr das evt. auch in Euren alten Häusern?
Habt Ihr Erfahrungen wie man es in den Griff bekommt?
Gibt es eine Möglichkeit das von innen zu sperren?

Gruß Kejko :YY:
( Der leider heute wieder nach D muss )


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Mi, 05 Okt, 2011 7:27 
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habe spontan folgende ideen:
-einmal drainage ums haus rumbuddeln (durchaus auswendig wenn felsiger untergrund)
-luftentfeuchter installieren (durchaus teuer)
-an der tiefsten stelle im keller nen loch buddeln und das wasser von dort wegpumpen mit einer pumpe mit schwimmer ("gepfuscht" aber löst das problem wunderbar ohne dass du dir die arbeit einer neuen drainage machen musst
-wenn das nur ab und an passiert, lass es einfach so und warte bis es wieder ausathmet. (in unserem keller passiert das auch hin und wieder aber bis heute keinen schimmel, nur alle sachen müssen halt auf backsteinen und 5cm weg von der wand stehen)

mag sein das man das irgendwie abdichten kann, kann mir aber nciht vorstellen dass das preiswerter wäre als die anderen lösungen. (wasserdruck ist mituner sehr hoch)


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Mi, 05 Okt, 2011 10:01 
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Nachträglich eine sichere Abdichtung zu machen ist fast unmöglich. Beim Neubau ist das machbar.

Wir hatten uns der Mühe unterzogen und die gesamten Kellerwände freigebuddelt, verputzt und mit
Teer abgedichtet. Weiterhin haben wir rund um den Keller eine Drainage verlegt.
Alles vergebens. Das Wasser kam trotzdem bis zu einem halben Meter hoch.

Seit vielen Jahren haben wir jetzt die von Findus angesprochene Lösung mit der Pumpe. Dazu haben wir
ein Loch (ca. 40 x 40 x 40 cm) in den Kellerboden gestemmt und eine Abwasserpumpe mit Schwimmerschalter
eingesetzt. Allerdings sollte man die Pumpe zusätzlich in eine Kunststoffschale setzen, in der immer das
nach dem Abschalten zurücklaufende Wasser aus dem Ablaufschlauch aufgefangen wird. Dadurch wird
vermieden, dass sich durch Trockenheit im Sommer ein Luftpolster unter der Pumpe bildet, sodaß es ggfs.
zu Anlaufschwierigkeiten kommen kann. Weiterhin ist ein Motorschutzschalter ratsam, falls sich der
Schwimmerschalter mal verklemmt, kann die Pumpe nicht überhitzen und Schaden nehmen. Der Strom
für die Pumpe darf natürlich während der Zeit der Abwesendheit nicht abgeschaltet werden.

Seitdem haben wir Ruhe!


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Mi, 05 Okt, 2011 11:53 
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attusa hat geschrieben:
zusätzlich in eine Kunststoffschale setzen, in der immer das
nach dem Abschalten zurücklaufende Wasser aus dem Ablaufschlauch aufgefangen wird

bau doch ein rücklaufventil direkt hinter die pumpe. so eines was man beim gebohrten brunnen/etc. immer nimmt. oder gäbe es dann startschwierigkeiten weil die pumpe erstmal gegen das volle rohr anpumpen muss?

SUPER tipp mit dem motorschutzschalter, kann ich nur untermalen!
und wenn ihr wertvolle sachen im keller habt das ganze halt redundant aufbauen mit ner zweiten pumpe an ner anderen phase.

hättest du mal nen bild von der konstruktion?


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Mi, 05 Okt, 2011 13:47 
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findus hat geschrieben:
bau doch ein rücklaufventil direkt hinter die pumpe. so eines was man beim gebohrten brunnen/etc. immer nimmt. oder gäbe es dann startschwierigkeiten weil die pumpe erstmal gegen das volle rohr anpumpen muss?


Bei mir wird das Wasser über eine PVC-Leitung ins Freie gepumpt und im Winter wäre dann die Leitung zugefroren. Insofern ist es gut, wenn das Wasser aus der Ablaufleitung wieder zurück läuft. Dann kann auch nichts einfrieren. Das ist aber auch kein Problem. Man muß eben die Grube etwas größer machen.

findus hat geschrieben:
hättest du mal nen bild von der konstruktion?

Habe ich leider z.Zt. nicht. Wir sind erst Weihnachten wieder in Schweden. Die "Konstruktion" ist aber eigentlich auch nichts besonderes. Bin aber gerne bereit im Dezember ein Bild zu machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Mi, 05 Okt, 2011 15:18 
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attusa hat geschrieben:
Bin aber gerne bereit im Dezember ein Bild zu machen.


ich glaube das wäre sehr gut (am besten in diesen thread), ihr seid bestimmt nicht die einzigen die das problem haben und die pumpenlösung ist pragmatisch und recht schnell gemacht:-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Sa, 08 Okt, 2011 9:37 
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Ich habe im Keller Bodenabläufe, nur leider fließt das Wasser dort erst rein wenn es schon 1,5 cm hoch ist :-(
Nun werde ich wohl folgendes machen.

1.) In den Boden werde ich passende Schlitze fräsen die den Wasserlauf in die richtige Bahn lenken
2:) einen Holzboden ( wie eine Terasse ) auf Gummipuffern verlegen.
3.) Alle Fenster erneuern
4.) Luftentfeuchter installieren
5.) Die vorhandenen Lüftugsschächte mit neuen Gittern versehen

6.) Die Wände mit ausreichender Hinterlüftung!! verkleiden :D

Ich denke, dann hab ich das Prob einigermaßen im Griff


Gruß Kejko :YY:


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: So, 09 Okt, 2011 18:20 
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Hallo zusammen
Unser Keller ist mit der Pumpenlösung schon seit Jahren Trocken
Viele Grüße Petra


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Mo, 10 Okt, 2011 9:50 
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Was für eine Pumpe müsste das denn sein?

Gruß Kejko :YY:


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 Betreff des Beitrags: Re: Drückendes Wasser im Keller
BeitragVerfasst: Mo, 10 Okt, 2011 10:30 
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pumpe.jpg


z.B. so eine Schmutzwasserpumpe. Die Korngröße muß aber nicht wie in
diesem Beispiel 20 mm sein. Da reicht auch weniger als 10 mm.

Die Pumpe bekommst Du in jedem Baumarkt zw. 50 und 100 EUR.

Mich macht aber noch stutzig, dass Du sagst, du hast Bodenabläufe in der das Wasser
auch ablaufen kann, sobald es höher als 1,5 cm steht.
Überlicherweise wird das Wasser durch steigendes Grundwasser durch den Beton /Estrich und die
Wände gedrückt und kommt wie in meinem Fall auch durch den Bodenablauf hoch.
Ich pumpe deshalb das Wasser über ein langes PVC-Rohr aus diesem Bereich weg ins Freie.
Wenn das Wasser tatsächlich bei dir durch den Bodenablauf wegfließen kann, dann würde doch reichen,
wenn du deinem Boden ein entsprechendes Gefälle zu den Bodenabläufen verpaßt.


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