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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 11:34 
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Lebensmittel mitbringen oder vor Ort kaufen?

Ich habe selbst lange im Ausland gelebt, als dass ich dieses Glücksgefühl nicht allzu gut kenne, mal einen deutschen Metzger oder einen deutschen Bäcker zu finden, auch wenn diese 2 Stunden oder mehr entfernt waren. Allzu gerne erinnere ich mich an „Moose“ McGregor in Namibia mit seinem herrlich duftendem Apfelstrudel „in the middle of nowhere“, Doris in Houston Texas, die die besten Bretzeln der Welt backt, oder Karl Heinz in Pearth, der einen Leberkäs backt, wie ich ihn in Bayern nicht hätte besser haben können. Ich verstehe also sehr gut, warum viele ab und zu mal über die Grenze fahren, um sich mit Leckereien aus der „alten Heimat“ einzudecken und damit nicht nur das eventuell vorhandene Heimweh etwas zu lindern.

Mich interessiert Eure Meinung und Einstellung dazu, warum aber besonders Touristen (und nicht nur Deutsche) ihre landestypischen Leckereien in großen Mengen mit sich schleppen und dafür einen nicht nur einen erhöhten Spritverbrauch in Kauf nehmen, sondern auch dazu beitragen, dass immer mehr kleine „Tante Emma Läden“ in Schweden schließen müssen.

Sind es die Preise hier in Schweden?

Sind es die ungewohnten Speisen, wie fermentierter Fisch, oder liegt es schlicht und einfach an der Qualität der Waren?

Oder sind es vielleicht nur Sprachprobleme?

Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche allen einen schönen National-Feiertag und schöne Pfingsten.

LG Redneck


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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 12:01 
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ich nehme für mich persönlich - bis auf Wein- nichts aus D mit. Lediglich für gute schwed. Freunde packe ich das ein oder andere ein ( VW-Curry Wurst, Maultaschen t.ex. )
Bin der Meinung das es einen wesentlichen Teil des Urlaubs ausmacht die landestypischen Dinge zu essen - auch auf die Gefahr hin das mal etwas nicht schmeckt.
In Ländern deren Sprache ich nicht spreche hatte ich schon den ein oder anderen Reinfall, die positiven Geschmackerlebnisse überwiegen jedoch ;-)

In einem Sprachkurs hatte ich mal eine Teilnehmerin die fast alles aus D mitnahm, sogar Zwiebeln " das ist doch in S alles sooo teuer"....!


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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 13:52 
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Ich befürchte, dass ist leider typisch Deutsch.

Deutsche geben im europäischen Vergleich sehr wenig für Lebensmittel aus und sind die niedrigen Discounterpreise gewohnt.
Dadurch kommt einem vielleicht alles im Urlaub noch teurer vor - ist tatsächlich aber nur unbedeutend teurer oder gleichteuer.
Dazu kommt meines Erachtens bei vielen eine überzogene Vorstellung von der "deutschen Qualität".
Letztlich ergänzt durch ein klammheimliches Desinteresse am Urlaubsland.
Niederlande? Ja gerne, ans Meer, warum nicht!
Italien? Ok, Gardasee oder Südtirol - man bleibt unter sich.
Schweden? Wegen der großartigen Natur und dem den wenigen Menschen.
Urlaub des duchschnittlichen deutschen Touristen ist, so glaube ich, oft weit entfernt von : " Land&Leute Kenenlernen"
Da wird also gewissermaßen dann das Landestypische auf "deutsche Maß" herabgemildert.

M :YY:

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lamborn@muenster.de


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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 15:07 
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lamborn hat geschrieben:
Ich befürchte, das ist leider typisch Deutsch.


Ich glaube, "typisch Deutsch" (im Sinne von: bei deutschen Menschen häufig zu beobachten) ist vor allem die Angewohnheit, abfällig über das eigene Volk zu reden/schreiben. :YYAY:

lamborn hat geschrieben:
Dazu kommt meines Erachtens bei vielen eine überzogene Vorstellung von der "deutschen Qualität".
Letztlich ergänzt durch ein klammheimliches Desinteresse am Urlaubsland.
...
Urlaub des duchschnittlichen deutschen Touristen ist, so glaube ich, oft weit entfernt von : " Land&Leute Kenenlernen"


Hm, ich weiß nicht. Also natürlich bin ich solchen Leuten auch schon begegnet (ich erinnere mich an so einen Busreisenden im Museum in Jokkmokk im Sommer 1996, der so etwas vorwurfsvoll feststellte, dass hier ja kaum jemand Deutsch spricht :mrgreen: ), wenn auch zum Glück in meinen Reisegegenden nicht so geballt.
Aber dass so eine Einstellung besonders bei Deutschen festzustellen wäre, kann ich zumindest aus meiner eigenen bescheidenen Reiseerfahrung nun wirklich nicht behaupten. Solche am Land eher Desinteressierten gibt es doch bei anderen Nationalitäten genauso (ich denke da z. B. an Franzosen oder Amis). Eigentlich habe ich im Gegenteil eher den Eindruck, dass es gerade unter Deutschen recht viele Reisende gibt, die gewillit sind, sich mehr oder weniger auf die andere Kultur einzulassen (ein kleines Beispiel dafür sind ja auch die zahlreichen deutschsprachigen Schwedenforen :mrgreen: ), u. a. auch in Bezug auf Fremdsprachen, aber auch sonstiges. Vielleicht gerade eben wegen des eben nicht so besonders ausgeprägten Nationalstolzes. Natürlich kann es auch sein, dass es einem nur so vorkommt, weil Deutsche allgemein relativ viel reisen, so dass man automatisch in vielen Ländern immer wieder auf Deutsche trifft.
Jedenfalls fällt mir gerade keine Nationalität ein, von der ich den Eindruck hätte, dass sie beim Reisen viel mehr an Land und Leuten interessiert wäre. Aber gut, ich kenne natürlich auch nicht alle. :wink:

Zum ursprünglichen Thema: Ich nehme selbst eher Lebensmittel aus S (bzw. N, FIN) mit nach D als umgekehrt. Aus D nehme ich immer nur so'n paar spezielle Wanderproviant-Artikel mit.

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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 15:16 
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Warum mitnehmen? Es gibt doch Lidl in Schweden.

MfG
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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 15:21 
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amazonfahrer hat geschrieben:
Warum mitnehmen? Es gibt doch Lidl in Schweden.



Nicht in allen Regionen. :wink:

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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 15:51 
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Hej hej!

Bis einschl. 1994 war es tatsächlich von Nöten, reichlich Lebensmittel von D mitzubringen. Als Familie mit Kindern hätte man sich sonst nämlich keine zwei oder drei Wochen Schwedenurlaub leisten können.

Heute nehmen wir für uns persönlich überhaupt keine Lebensmittel mehr mit, außer das was sowieso noch zu Hause rumliegt und während unseres Urlaubs vergammeln würde.
Allerdings haben wir immer eine lange Liste, von in Schweden lebenden Leuten. Es scheint tatsächlich noch Lebensmittel zu geben, die es zwar in D aber nicht in S gibt.

Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass es jedem selbst überlassen sein soll, seinen Urlaub zu gestalten. Das fängt bei der Wahl der Unterkunft an, geht weiter über die Freizeitgestaltung und hört bei den mitgebrachten Lebensmitteln noch lange nicht auf.

:YY: Värmi

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► 111 Gründe, Schweden zu lieben: Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt


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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 18:55 
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Sapmi hat geschrieben:
lamborn hat geschrieben:
Ich befürchte, das ist leider typisch Deutsch.


Ich glaube, "typisch Deutsch" (im Sinne von: bei deutschen Menschen häufig zu beobachten) ist vor allem die Angewohnheit, abfällig über das eigene Volk zu reden/schreiben. :YYAY:

lamborn hat geschrieben:

Aber dass so eine Einstellung besonders bei Deutschen festzustellen wäre, kann ich zumindest aus meiner eigenen bescheidenen Reiseerfahrung nun wirklich nicht behaupten. ..,


Wenn Volk duch Landsleute ersetzt würde, stimme ich dir zu.
Ich sagte ja auch":Ich befürchte,...".
Ich bin von meinen eigenen, persönlichen erfahrungen ausgegangen, Sapmi, und ich freue mich natürlich, dass du gegenteilige gemacht hast.
Mitnahme von Lebensmitteln,halte ich so wie Värmi.
Allerdings, Lidl oder Aldi betrete ich normalerweise weder in Deutschland noch irgendwo anders.
Aus Prinzip nicht! :YYAU: Da bin ich versnobt!
Nach meinen Schwedenurlauben lade ich schon mal Gäste ein, die bekommen dann Sachen aus Schweden, die es so hier nicht gibt.

M :YY:

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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 19:27 
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Viel ist es nicht mehr, was ich nach nunmehr 12 Jahren noch importiere, aber zu Thomysenf (mittelscharf) und Vanillepudding gibt es hier einfach keine Alternativen.
Brot aus D mitbringen lohnt nicht, aber natürlich esse ich mit Genuss richtig gutes Sauerteigbrot in D, wenn ich mal dort bin. Allerdings gibt es nicht mehr nur noch süßes Pappbrot in Schweden, und ausgerechnet LIDL hat da den Anfang mit frischgebackenem Brot gemacht; dann haben andere hier in Örebro nachgezogen.
So auf dem Brotmarkt sieht es besser aus, und auch Würstchen, die Fleisch in mehr als nur Spuren enthalten, kann man hier inzwischen bekommen.
Ansonsten scheint es alles zu geben, was ich brauche.
Mal sehen, wie es die nächsten 12 Jahre ist.

//M

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Real Programmers consider "what you see is what you get" to be just as
bad a concept in Text Editors as it is in women. No, the Real Programmer
wants a "you asked for it, you got it" text editor -- complicated,
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BeitragVerfasst: Do, 05 Jun, 2014 19:55 
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Ich muss "lamborn" doch auch Recht geben in Bezug auf typisch, wobei dies nicht ausschließlich auf Deutsche zu beziehen ist. Ich denke jedes Völkchen hat so seine besonderen Eigenarten. Diese stechen besonders hervor, wenn Gruppen auftreten, die sich dann in der Gemeinschaft sehr stark fühlen --- siehe Ballermann. Und Deutsche Qualität war sicher mal ein Begriff, ist es aber heute nicht mehr einzigartig.

Wein bringe ich selbst auch ganz gerne mal mit, schließlich habe ich seit Jahren meinen "Haus- und Hofwinzer", dessen Weine mir einfach gut schmecken. Soll nicht heißen, dass andere Winzer auch gute Weine ausbauen.

Übrigens --- wer seine grobe Bratwurst selbst machen möchte --- bei ICA gibt es Wurstdarm und hier gibt es allerlei Gewürzmischungen nicht nur zum Wursten

http://hausschlachtebedarf.de/

Und das Roggenbrot von LIDL ist, besonders wenn es gerade aus dem Ofen gekommen ist, mit Salzbutter darauf eine wahre Delikatesse!


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