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Lars Danielsson in Deutschland

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 23 Dez, 2009 22:27 
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Hej Aborre 70

Ist ja nur gut dass Du von Autos keine Ahnung hast, aber dann verbreite doch nicht so einen Unsinn. Der Boxermotor ist der laufruhigste Motor den es gibt und erspare uns doch bitte deine Kommentare über Saab. Ich finde es nur gut dass Porsche so ein Nischenprodukt in seine Autos einbaut, die verwenden auch Boxermotoren, sogar im Rennsport!


Mfg Amazonfahrer


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mo, 04 Jan, 2010 15:43 
:YYAU: das schockiert mich jetzt aber auch - aber GM macht sich momentan ja mehr als unbeliebt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 06 Jan, 2010 14:00 
Wegen mir können die gerne alle pleite gehen.

Ob Saab, Opel, Banken ........ sollen sie alle drauf gehen.

Alle diese Unternehmen haben eines gemeinsam: Missmanagement.

Und Banken und Unternehmen lernen gerade, das sie tun und machen können was sie wollen. In der Not werden Managergehälter vom Steuerzahler gelöhnt.

Die Wirtschaft braucht einen saftigen Denkzettel. Den kriegen sie nicht, dank der dummen Steuerzahler.

Immer heißt es wir haben kein Geld. Die Haushaltskassen sind leer. Schulen werden von Eltern in Eigenregie saniert / renoviert. Stuern werden erhöht. Sozialabgaben ebenso. Die Rede ist vom "Sparen" und von "Haushaltskonsolidierung" oder von "Schuldenbremse" und "Schuldenabbau".

Und dann kam die Finanzkrise / Wirtschaftskrise, die von Banken verursacht wurde. Und *zack* hatte die deutsche Regierung 500Mrd. Euro für die Banken. Und die Länder finanzierten plötzlich marode Unternehmen. Und der Bund lässt sich mittels Kurzarbeitergeld über den Tisch ziehen.

Und all das zahlt der Steuerzahler.

Ne, Leute. Unternehmen die Scheiße bauen, die sollen auch pleite gehen. Ob das Opel, Saab oder eine Bank ist. Denn die da oben an der Spitze sitzen, denen ist es egal was mit uns unten los ist. Und jetzt haben die sogar noch einen Freibrief für alles bekommen.

Wenn ich zahlunsunfähig bin, dann steht bei mir auch der Gerichtsvollzieher vor der Tür. Und mir hilft da auch kein Rettungsfonds. Wenns drauf ankommt, zieht man dem Bürger das letzte Hemd aus - ohne Hemmungen und ohne einem schlechten Gewissen.

Ich mache mir jetzt sicher keine Freunde, aber das ist eben meine Meinung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 06 Jan, 2010 15:04 
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In vielem hast du ja Recht. Du musst aber auch daran denken, dass an den Unternehmen eine Menge Arbeitsplätze, sprich Existenzen, hängen.
Mit so einfach: Lass sie doch pleite gehen ist es leider nicht getan.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 06 Jan, 2010 15:47 
Rudi :perfekt:


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 06 Jan, 2010 15:52 
Rudi hat geschrieben:
In vielem hast du ja Recht. Du musst aber auch daran denken, dass an den Unternehmen eine Menge Arbeitsplätze, sprich Existenzen, hängen.
Mit so einfach: Lass sie doch pleite gehen ist es leider nicht getan.


Und genau damit erpressen die Unternehmen die Regierungen.

Jetzt nehmen wir mal an (rein theoretisch) Saab baut 20.000 Autos im Jahr. Alle 20.000 Autos werden verkauft.

Jetzt geht Saab wegen Missmanagement pleite. 5.000 Menschen verlieren ihren Job.

Im darauffolgenden jahr ist Saab also pleite und baut keine Autos mehr.

Die Nachfrage ist aber für 20.000 Autos im Folgejahr wieder da. Glaubst Du im Ernst, diese 20.000 Autokäufer kaufen jetzt kein Auto weil es Saab nicht mehr gibt? Natürlich kaufen die trotzdem ein Auto. Nur nicht bei Saab.

Jetzt kaufen die 20.000 Käufer 20.000 Volvos. Jetzt muss Volvo seine Kapazitäten ausbauen um die Nachfrage zu decken. Volvo schafft im laufenden jahr 5.000 Arbeitsplätze. Diese 5.000 bringen ihr Know-How jetzt nicht mehr bei Saab ein, sondern bei Volvo.

Jede Firma die pleite geht, deckt einen bestimmten Bedarf. Wenn die Firma weg ist, dann übernimmt den Marktanteil eine andere Firma.

Ich denke der Markt würde das alles von alleine Regeln. Da braucht es keine Steuergelder. Die sind in anderen Bereichen viel besser aufgehoben.

--------------------------------------------

Anderes Beispiel:

Wenn TT-Line morgen pleite ist, fährst Du dann nicht mehr nach Schweden weil es TT-Line nicht mehr gibt, oder nimmst Du eine alternative Route?


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 06 Jan, 2010 16:04 
Christian hat geschrieben:
Rudi hat geschrieben:
In vielem hast du ja Recht. Du musst aber auch daran denken, dass an den Unternehmen eine Menge Arbeitsplätze, sprich Existenzen, hängen.
Mit so einfach: Lass sie doch pleite gehen ist es leider nicht getan.


Und genau damit erpressen die Unternehmen die Regierungen.

Jetzt nehmen wir mal an (rein theoretisch) Saab baut 20.000 Autos im Jahr. Alle 20.000 Autos werden verkauft.

Jetzt geht Saab wegen Missmanagement pleite. 5.000 Menschen verlieren ihren Job.

Im darauffolgenden jahr ist Saab also pleite und baut keine Autos mehr.

Die Nachfrage ist aber für 20.000 Autos im Folgejahr wieder da. Glaubst Du im Ernst, diese 20.000 Autokäufer kaufen jetzt kein Auto weil es Saab nicht mehr gibt? Natürlich kaufen die trotzdem ein Auto. Nur nicht bei Saab.

Jetzt kaufen die 20.000 Käufer 20.000 Volvos. Jetzt muss Volvo seine Kapazitäten ausbauen um die Nachfrage zu decken. Volvo schafft im laufenden jahr 5.000 Arbeitsplätze. Diese 5.000 bringen ihr Know-How jetzt nicht mehr bei Saab ein, sondern bei Volvo.

Jede Firma die pleite geht, deckt einen bestimmten Bedarf. Wenn die Firma weg ist, dann übernimmt den Marktanteil eine andere Firma.

Ich denke der Markt würde das alles von alleine Regeln. Da braucht es keine Steuergelder. Die sind in anderen Bereichen viel besser aufgehoben.

--------------------------------------------

Anderes Beispiel:

Wenn TT-Line morgen pleite ist, fährst Du dann nicht mehr nach Schweden weil es TT-Line nicht mehr gibt, oder nimmst Du eine alternative Route?



Das die Unternehmen zu viel Freiheiten haben und sich niemandem Wiedersetzen müssen wissen wir ja schon seit die ersten Deutschen Firmen ins Ausland ausgewandert sind um weniger oder gar keine Steuern zahlen zu müssen....


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 06 Jan, 2010 18:02 
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Zitat:
Wenn die Firma weg ist, dann übernimmt den Marktanteil eine andere Firma.


Und die befindet sich dann in Osteuropa oder Fernost. Da klatscht der schwedische/deutsche Arbeiter dann begeistert in die Hände.

Und sollten wirklich neue Arbeitsplätze im Inland, aber leider nicht am gleichen Ort, entstehen, packt man die Wohnung, das Häuschen, die Freunde und Bekannten auf einen Laster und nimmt sie einfach mit.

So einfach kann man es sich nun wirklich nicht machen.

Die moderne Völkerwanderung bringt auch nicht uneingeschränkt Segen über die Menschheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 06 Jan, 2010 18:19 
Rudi hat geschrieben:
Zitat:
Wenn die Firma weg ist, dann übernimmt den Marktanteil eine andere Firma.


Und die befindet sich dann in Osteuropa oder Fernost. Da klatscht der schwedische/deutsche Arbeiter dann begeistert in die Hände.

Und sollten wirklich neue Arbeitsplätze im Inland, aber leider nicht am gleichen Ort, entstehen, packt man die Wohnung, das Häuschen, die Freunde und Bekannten auf einen Laster und nimmt sie einfach mit.

So einfach kann man es sich nun wirklich nicht machen.

Die moderne Völkerwanderung bringt auch nicht uneingeschränkt Segen über die Menschheit.


Globalisierung muss auch etwas negatives haben.

Allerdings kannst Du doch kaum gut finden, das der Steuerzahler die Risiken übernimmt und die Gewinne in der Chefetage verteilt werden.

Und so wie Du argumentierst, müsste der Staat - also der Steuerzahler - dann für jede Firma aufkommen, die eine schlechte Bilanz aufweist. Mit welchem Recht soll das eine Unternehmen Steuergelder kriegen und das andere nicht?

Opel soll Staatsgelder kriegen. Arcandor aber nicht. Schäffler soll auch Kohle kriegen. Alle drei haben gemeinsam, das sie schlecht geführt wurden. Aber warum bekommt Arcandor kein Geld? Und bei Arcandor standen 9.000 Jobs auf dem Spiel wenn ich mich richtig erinnere. Und die sitzen jetzt auch auf der Straße. Warum soll das bei Opel nicht gehen?

Wäre ich ein Schuft, dann würde ich behaupten, das die Arcandor-Manager die Politik nicht ausreichend bestochen haben. Demzufolge hat Saab die schwedische Regierung wohl ebenfalls nicht ausreichend geschmiert.

Und das wirklich grausame ist doch, das die Manager weiter machen können wie bisher. Sie müssen keinerlei Folgen fürchten wenn sie Mist bauen. Mit freier Marktwirtschaft hat das nichts mehr zu tun.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Aus für Saab
BeitragVerfasst: Mi, 06 Jan, 2010 19:01 
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Zitat:
Allerdings kannst Du doch kaum gut finden, das der Steuerzahler die Risiken übernimmt und die Gewinne in der Chefetage verteilt werden.


Tue ich auch nicht. Ganz im Gegenteil.

Zitat:
Und das wirklich grausame ist doch, das die Manager weiter machen können wie bisher. Sie müssen keinerlei Folgen fürchten wenn sie Mist bauen.


Das ist Sache der Gesetzgeber. Und da muss ich dir recht geben, die tun wenig bis nichts dagegen. Nur wie willst du das ändern? Deine Wahlmöglichkeiten sind ja ziemlich eingeschränkt und dann machen die Politiker doch was sie wollen. Oft auch noch als Lobbyisten.
Lösung des Problems? Ich weiß nur so viel, es gibt keinen einfachen Königsweg.


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