hej Janngerd,
ist schon interessant so ein Blockheizkraftwerk. Doch bis heute ist der Anteil im Privathaus eher als gering einzustufen. Sicher hat das auch einfache und praktische Gründe.
Der energiesparende und umweltbewußte Hausbesitzer oder zukünftige Hausbesitzer will ja grad weg vom Öl und Strom - von daher stürzen sich alle auf Erdwärme, Luftwärmepumpen aber auch auf Pellets - alle diese Systeme sind gut und heute technisch ausgereift und im allgemeinen auch wirtschaftlich. Dem Umweltgedanken ganz vorne an gesetzt.
Blockheizkraftwerke benötigen jedoch weiterhin eine herkömmliche Energiequelle wie Öl und Gas aber auch Biogas wenn eine entsprechende Anlage in erreichbarer Nähe liegt (oft auf dem Lande gegeben wenn in der Nachbarschaft der Landwirt eine entsprechende Anlage betreibt)
Bei einem Blockheizkraftwerk ist aber eine kontinuierliche möglichst konstante Entnahme für den wirtschaftlichen Betrieb nötig.
nachstehend mal ein paar Zitate:
Zitat Anfang"
Funktionsweise eines BlockheizkraftwerksEin Blockheizkraftwerk basiert auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung: ein Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der Strom erzeugt. Die dabei entstehende Wärme wird über einen Wärmetauscher nutzbar gemacht. Gängige fossile Brennstoffe in Blockheizkraftwerken sind Diesel, Heizöl oder Gas. Aber auch regenrative Energieträger, wie Biogas, Biodiesel, Rapsöl und neuerdings auch Holzpellets können eingesetzt werden. .....
Wirtschaftlichkeit
Um ein Blockheizkraftwerk wirtschaftlich betreiben zu können, muss eine möglichst große jährliche Betriebsstundenzahl erreicht werden. Voraussetzung hierfür ist ein möglichst gleichmäßiger Wärmebedarf während des ganzen Jahres. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Schwimmbad ganzjährig beheizt werden soll, oder wenn in einem Mehrparteinhaus die Brauchwassererwärmung über ein Blockheizkraftwerk erfolgen soll. " Zitat Ende - siehe auch
http://www.oekologisch-bauen.info/heizu ... ftwerk.phpbzw.
Von daher ist für Dich aber auch die anderen hier im Forum wichtig, wie und wofür Du die Anlage für Dich in Erwägung ziehst.
In Schweden würd ich eher eine Luftwärmepumpe (geringe Anschaffung, bewährte Technik, noch eine gute Effiziensbilanz) oder besser noch eine Erdwärmepumpe (zwar etwas höhere Anschaffung, ebenfalls sehr bewährte Technik, gute bis sehr gute Effiziensbilanz) beide können auch betrieben werden während der Abwesenheit als Standbyheizung - ideal für nicht permanet bewohnte Häuser in Schweden. Hier ist z.B. als schwedischer Hersteller Thermia zu nennen, der auch in Deutschland mit zu den führenden Anbietern gehört - er hat z.b. die Spiralkörbe entwickelt, als sehr gute Zwischenlösung ( Alternative zu Flachkollektoren in der Fläche - oder Tiefenbohrung). weitere Info z.B. unter
http://www.thermia.se/Eine Pelletheizung oder auch einfach eine Holzheizung (wenn man in Schweden günstig an Brennholz kommt - was ja bei vielen dort der Fall ist) macht nur dann Sinn wenn das Haus permanent bewohnt wird.
Liebe Grüße und weise Beschlüsse
Horst
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